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Dänemark verzögert Wasserstoffpipeline nach Deutschland

Dänemark plant, eine grenzüberschreitende grüne Wasserstoff-Pipeline nach Deutschland im Jahr 2031 in Betrieb zu nehmen, drei Jahre später als ursprünglich geplant. Die dänische Regierung arbeitet mit dem Übertragungsnetzbetreiber Energinet zusammen, um den Zeitplan ab 2032 zu verkürzen. Energinet hat mit Gasunie an der Entwicklung des dänisch-deutschen Wasserstoffnetzes zusammengearbeitet. Ursprüngliche Pläne sahen vor, den Transport von grünem Wasserstoff ab 2028 zu ermöglichen, aber der Zeitplan wurde nach einem Markendialog über die Wasserstoff-Infrastruktur aktualisiert. Es hat sich gezeigt, dass sich mehrere Aktivitäten als zeitaufwendiger als erwartet herausstellen, wodurch der Inbetriebnahmetermin frühestens auf Ende 2031 verschoben wurde. Die dänische Regierung ist bereit, eine staatliche Kofinanzierung bereitzustellen, wenn sich die Industrie verpflichtet, Kapazitäten in der Pipeline zu buchen. Die Regierung wird an Maßnahmen arbeiten, um die Möglichkeit zu unterstützen, den ersten Teil des Wasserstoff-Backbones im Jahr 2031 in Betrieb zu nehmen. Grüner Wasserstoff ist in Europa aufgrund mangelnder Kunden auf Rückschläge gestoßen, wobei Unternehmen wie Shell und Equinor Pläne für eine kohlenstoffarme Wasserstoffproduktion und -transport aufgaben. Die Internationale Energieagentur hat berichtet, dass Unsicherheit bezüglich Nachfrage und Anreizen sowie Kostendruck die weltweite Einführung von kohlenstoffarmem Wasserstoff behindern. Trotzdem gab es im vergangenen Jahr einen Anstieg bei endgültigen Investitionsentscheidungen.
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Denmark Delays Hydrogen Pipeline To Germany