Das Museum für ostasiatische Kunst in Bath und North East Somerset, England
Das Museum für ostasiatische Kunst ist das einzige Museum im Vereinigten Königreich, das sich ausschließlich der Kunst und Kultur Ost- und Südostasiens widmet. Es umfasst über 2.000 Objekte aus der Region, wobei die ständige Sammlung von 5.000 v. Chr. bis heute reicht. Besucher können unter anderem Keramik, Metallwaren, Bambus-, Jade- und Lackarbeiten bewundern.
Es wurde von Brian McElney OBE (1932–2023) gegründet, einem prominenten britischen Anwalt, der in Hongkong geboren wurde und lange Zeit dort lebte.
Das Museum ist das Ergebnis seiner lebenslangen Leidenschaft für das Sammeln asiatischer Kunst, die 1955 begann, als er eine chinesische Skulptur aus dem 17. Jahrhundert kaufte. Seine Sammlung wuchs und umfasste seltener gesammelte Artefakte wie Bambus- und Holzschnitzereien, und im Laufe seines Lebens freundete er sich mit Kunstexperten in Hongkong an und lernte von ihnen.
Nach seiner Pensionierung bildete seine Sammlung die Grundlage für das Museum, das 1993 als unabhängige gemeinnützige Bildungseinrichtung eröffnet wurde. Seine lebenslange Vision war es, seine Liebe zur ost- und südostasiatischen Kunst zu teilen und das Verständnis für diese Kulturen zu fördern. Durch die glückverheißenden roten Türen des Museums, eingebettet in ein typisches georgianisches Stadthaus in Bath, zu schreiten und an einem regnerischen englischen Tag zwischen wunderschönen Objekten zu wandern, ist eine wahre Quelle der Freude.