Diagnostischer Ansatz für COPD – Antwort
Die Autoren reagieren auf Kritiken bezüglich ihres COPD-Diagnoseschemas, insbesondere hinsichtlich der Rolle von CT-Scans. Sie stimmen zu, dass Low-Dose-CT und Röntgenaufnahmen des Brustkorbs innerhalb des Schemas getestet werden sollten. Die Hauptfunktion des Schemas bleibt die Diagnose von zuvor nicht diagnostizierten Personen, da es sich weiterhin auf die Spirometrie zur Bestätigung der Atemwegsobstruktion stützt. Ihre Studie zeigt, dass das neue Schema keine bereits diagnostizierten COPD-Fälle verpassen wird. Die "geringe Diagnosekategorie" umfasst Personen mit hohem Verdacht, bei denen jedoch keine Spirometrieergebnisse vorliegen oder die die Kriterien für eine Atemwegsobstruktion nicht erfüllen. Die Autoren lehnen es ab, diese in "chronische unspezifische Lungenerkrankung" umzubenennen. Personen in dieser Kategorie können einen erheblichen Verlust der Lungenfunktion oder andere messbare Anomalien aufweisen. Eine engmaschige Überwachung und eine auf Symptomen und Lungenfunktion basierende, maßgeschneiderte Behandlung sind von entscheidender Bedeutung. Einige Personen in der geringen Gruppe erhielten fälschlicherweise inhalative Kortikosteroide. Diese Therapien sollten auf Anzeichen häufiger Exazerbationen basieren. Der Kernfokus liegt auf der genauen Diagnose und Behandlung von COPD.