Ein ESMA-Bericht zeigt eine ve... Notiz

Ein ESMA-Bericht zeigt eine verstärkte Datennutzung in der gesamten EU sowie erste Auswirkungen der Bemühungen zur Reduzierung der Meldebelastung.

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat ihren fünften Bericht über die Qualität und Nutzung von Daten veröffentlicht. Dieser Bericht hebt hervor, wie regulatorische Daten von EU-Behörden genutzt werden und welche Anstrengungen unternommen werden, um die Datenqualität sicherzustellen. Der Bericht präsentiert konkrete Anwendungsfälle von Daten in den Bereichen Marktüberwachung, Aufsicht, Durchsetzung und Politikgestaltung. Ein Beispiel ist die Wiederverwendung vorhandener Daten durch die ESMA zur Reduzierung des Meldeaufwands, beispielsweise die Verwendung von MIFIR-Transaktionsdaten für Transparenz- und Volumengrenzenberechnungen. Der Bericht stellt außerdem die Datenplattform der ESMA und Verbesserungen der Datenqualitätsrahmen als wichtige Fortschritte in Bezug auf Werkzeuge und Technologie vor. Zusätzlich werden Datenqualitätsentwicklungen für EMIR REFIT, ein neues Datenqualitätsframework für Leerverkaufsdaten und die verbesserte Zugänglichkeit von ESEF-Daten hervorgehoben. Der Bericht bietet auch einen Überblick über Sanktionen, die von nationalen zuständigen Behörden (NCAs) in Bezug auf Meldepflichten verhängt wurden. Am 15. Mai findet ein Webinar statt, in dem der Bericht im Detail vorgestellt wird. Ziel des Berichts ist es, Einblicke in die Nutzung regulatorischer Daten und die Bemühungen zur Sicherstellung ihrer Qualität zu geben. Die Datenqualitätsinitiativen der ESMA sind entscheidend für eine effektive Marktüberwachung und -regulierung. Der Bericht ist eine wertvolle Ressource für Stakeholder, die an der EU-Finanzmarktregulierung interessiert sind.