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ESAs leiten Konsultation zur Integration von ESG-Risiken in Finanz-Stresstests für Banken und Versicherer ein

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA) haben eine öffentliche Konsultation zu den Entwürfen gemeinsamer Leitlinien für ESG-Stresstests gestartet. Die Leitlinien zielen darauf ab, Methoden und Praktiken unter den Aufsichtsbehörden im Banken- und Versicherungssektor zu harmonisieren, um Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken in aufsichtsrechtliche Stresstests zu integrieren. Die Konsultation läuft bis zum 19. September 2025 und Stakeholder sind eingeladen, über einen Online-Fragebogen Rückmeldung zu geben. Die Leitlinien etablieren einen gemeinsamen Rahmen für die Entwicklung von ESG-bezogenen Stresstest-Methoden und -Standards im gesamten Finanzsystem der EU. Sie bieten Leitlinien für die Gestaltung und Merkmale von Stresstests mit ESG-Elementen sowie organisatorische und Governance-Regelungen. Die Leitlinien zielen darauf ab, einen konsistenten und langfristigen Ansatz für ESG-Stresstests zu fördern, der zukünftigen methodischen Fortschritten und Verbesserungen bei der Datenverfügbarkeit Rechnung trägt. Die ESAs werden am 26. August 2025 eine öffentliche Anhörung zu den Entwürfen der Leitlinien abhalten. Alle Antworten auf die Konsultation werden auf den jeweiligen Websites der ESAs veröffentlicht, sofern nicht anders angefordert. Die Leitlinien sind durch die Kapitaladäquanzrichtlinie und die Solvency-II-Richtlinie vorgeschrieben. Das Konsultationspapier ist verfügbar, und weitere Informationen können bei der Pressestelle der ESAs erfragt werden.