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ESMA bittet um Rückmeldung, wie die Datenberichterstattung von Fonds vereinfacht werden kann

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat ein Diskussionspapier veröffentlicht, um Rückmeldung zu sammeln, wie die Berichterstattung von Fonds vereinfacht werden kann, um die Belastung für Marktteilnehmer zu reduzieren. Derzeit ist die Berichterstattung von Fonds im Asset-Management-Sektor fragmentiert aufgrund mehrerer Berichterstattungsregime auf nationaler und europäischer Ebene, was zu hohen Compliance-Lasten führt. Das Diskussionspapier skizziert Optionen zur Verbesserung der Berichterstattung, einschließlich der Integration mehrerer Berichtsvorlagen und der Zentralisierung von Berichtsprozessen und -infrastrukturen. Diese Initiative ist Teil des Vereinfachungs- und Entlastungsbemühens der ESMA, das darauf abzielt, den Finanzsektor zu vereinfachen, zu harmonisieren und Barrieren zu beseitigen, während die Finanzstabilität, ordnungsgemäße Märkte und Anlegerschutz erhalten bleiben. Die ESMA wechselt von technischen sektoralen Änderungen zu einem umfassenden Ansatz in der Aufsichtsberichterstattung von Fonds, ähnlich der Berichterstattung über Finanztransaktionen. Die Behörde begrüßt bis zum 21. September 2025 Rückmeldung zum Diskussionspapier und wird die Kosten und Vorteile der vorgestellten Ansätze bewerten. Der finale Bericht wird voraussichtlich im April 2026 veröffentlicht. Das Diskussionspapier ist Teil des Bemühens der ESMA, die Compliance-Last für Marktteilnehmer zu reduzieren. Die Behörde sucht nach Lösungen, um verschiedene Aspekte der Berichterstattung zu verbessern, einschließlich des Umfangs der Daten und der Berichtsprozesse. Ziel ist es, eine effizientere Berichterstattung und Datenfreigabe zwischen den Behörden sicherzustellen. Durch die Integration der Fondsberichterstattung zielt die ESMA auf ein mehr gestrafftes und effizienteres Berichtssystem ab.