ESMA identifiziert Möglichkeiten, MiCA-Zulassungen zu stärken
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat die Ergebnisse einer Peer-Review der Zulassung eines Crypto-Asset-Dienstleisters (CASP) in Malta veröffentlicht. Die Überprüfung untersuchte den Ansatz der Malta Financial Services Authority (MFSA) bei der Zulassung und Überwachung von CASPs gemäß der MiCA-Verordnung. Während die ESMA die guten Ressourcen und das Engagement der MFSA anerkennt, identifizierte der Bericht Bereiche für Verbesserungen im Zulassungsprüfungsprozess. Insbesondere wurden einige materielle Fragen und Risikobereiche nicht vollständig gelöst oder angemessen bewertet, bevor die Zulassung erteilt wurde. Die MFSA zeigte jedoch Fachkompetenz und Zusammenarbeit mit anderen Aufsichtsbehörden. Die ESMA rät allen nationalen zuständigen Behörden (NCAs), die identifizierten Risikobereiche sorgfältig bei CASP-Zulassungen zu berücksichtigen. Diese Risiken umfassen Geschäftswachstum, Interessenkonflikte, Governance, ICT-Architektur, Web3 und dezentrale Produkte. Die Peer-Review zielt darauf ab, konsistente und solide CASP-Zulassungen in der gesamten EU zu fördern. Die ESMA fordert alle NCAs auf, die Empfehlungen umzusetzen, um gründliche Bewertungen im sich entwickelnden Kryptosektor sicherzustellen. Diese Initiative unterstreicht die Rolle der EU-Aufsichtsbehörden als Gatekeeper für den EU-Kryptomarkt. Die ESMA wird weiterhin Diskussionen und grenzüberschreitende Zusammenarbeit auf der Grundlage dieser Ergebnisse fördern.