Ein US-Bundesgericht hat entschieden, dass Google wichtige digitale Werbemärkte illegalerweise monopolisiert und damit gegen Kartellgesetze verstoßen hat. Die Entscheidung zielt insbesondere auf Googles Dominanz bei Publisher-Ad-Servern und Ad-Exchanges ab. Richterin Brinkema befand, dass Google seine Monopolmacht willentlich aufrechterhalten habe, indem es seinen Publisher-Ad-Server an seine Ad-Exchange band. Das Gericht wies Klagen in Bezug auf Werbenetzwerke für Werbetreibende ab. Die Klage, eingereicht vom Justizministerium und 17 Bundesstaaten, folgte auf einen langen Prozess und eine Beweisprüfung. Diese Entscheidung könnte Googles Werbeeinnahmen, eine wichtige Einnahmequelle, erheblich beeinträchtigen. Mögliche Abhilfemaßnahmen umfassen die Veräußerung der betroffenen Google-Produkte und Verfügungen gegen wettbewerbswidrige Praktiken. Googles Aktienkurs fiel nach der Entscheidung, während der Aktienkurs des Konkurrenten The Trade Desk stieg. Das Gericht wird nun über geeignete Maßnahmen zur Wiederherstellung des Wettbewerbs entscheiden. Das Urteil unterstreicht Googles langjährige Strategie zur Aufrechterhaltung seiner Dominanz in der digitalen Werbung. Dieser Fall ist eine von mehreren Kartellklagen gegen Google und spiegelt Bedenken hinsichtlich seiner Marktmacht wider.
zerohedge.com
Court Rules Google Illegally Holds "Monopoly Power" In Online Ad Tech
Create attached notes ...
