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Goldman: "Weiter drücken" Erdgas-Shorts bei schwächster Oktober-Nachfrage seit 61 Jahren

Mildes Wetter im unteren 48-Staaten-Gebiet der USA hat die Nachfrage nach Erdgas begrenzt und hält Futures in einem bärenhaften Seitwärtstrend unter 3 Dollar pro Million British Thermal Units. Goldman's Thomas Evans stellte fest, dass das ungewöhnlich warme Wetter im Oktober zu den drittniedrigsten Heizgradtagen seit 1963 geführt hat. Evans erwartet, dass die Gesamtnachfrage bis zum Ende des Monats wieder ansteigen wird, bleibt aber unsicher hinsichtlich des Winterwetters und der Produktion. Er riet Kunden, im Dezember $2,25-Puts zu verkaufen, um $3,25/$3,75-Call-Spreads zu besitzen, da es möglich ist, dass ein warmes November in ein kälteres Dezember übergeht. Die Januar/April-Spread ist derzeit schwächer als im letzten Jahr, obwohl ähnliche Bedingungen vorliegen. Evans stellte auch fest, dass der April/Okt-Spread möglicherweise ein besserer Verkauf als der Januar/April-Spread ist, da es Bedenken gibt, dass der Cash-Preis in der Übergangszeit sinken könnte. Ein separates Memorandum des Energy Information Administration und der Natural Gas Supply Association prognostizierte kältere Wintertrends für das untere 48-Staaten-Gebiet. Die EIA und NGSA schätzen eine 14-prozentige Erhöhung der Nachfrage im Wohn- und Gewerbebereich und eine 7-prozentige Erhöhung der industriellen Nachfrage aufgrund kälterer Temperaturen. Die Erdgas-Futures, die in New York gehandelt werden, sind seit fast zwei Jahren in einem engen Handelsbereich gefangen, aufgrund geringerer Nachfrage und reicher Vorräte. Die neuesten Daten zeigen, dass die durchschnittlichen Temperaturen für das untere 48-Staaten-Gebiet unterhalb der 30-Jahres-Trendlinie sinken, was bedeutet, dass der Winter bevorsteht.
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Goldman: "Keep Pressing" NatGas Shorts Amid Weakest October Demand In 61 Years