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Großbritannien verhängt erste Online-Sicherheitsstrafe gegen US-Website 4chan

Großbritannien hat 4chan, ein US-amerikanisches Internetforum, mit 26.644 US-Dollar belegt, weil es keine Informationen über Risiken illegaler Inhalte bereitgestellt hat, die erste Strafe im Rahmen seines neuen Gesetzes zur Online-Sicherheit. Diese Maßnahme zielt darauf ab, Kinder und gefährdete Nutzer vor illegalen Online-Inhalten zu schützen, was zu Spannungen mit US-amerikanischen Technologieunternehmen führt. Die Medienaufsichtsbehörde Ofcom forderte die Risikobewertung von 4chan an, doch diese reagierte nicht. Ofcom erklärte, dass es Dienste bestrafen werde, die ihren Pflichten gemäß dem Online Safety Act nicht nachkommen. Die Regierung unterstützt die Maßnahmen von Ofcom voll und ganz und warnt davor, illegales Material nicht zu entfernen. Kritiker behaupten, dass das Gesetz die freie Meinungsäußerung bedroht und US-amerikanische Unternehmen ungerechtfertigt ins Visier nimmt. 4chan und Kiwi Farms haben Ofcom in den USA verklagt und die Geldstrafen und Drohungen angefochten. In der Klage wird argumentiert, dass die Unternehmen ausschließlich in den USA ansässig sind und somit nicht dem britischen Recht unterliegen. Die Klage sieht die Maßnahmen von Ofcom als Versuche, die Meinungsfreiheit nach US-Recht einzuschränken. Dieser Fall verdeutlicht die Komplexität der Regulierung von Online-Inhalten über internationale Grenzen hinweg.