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Häufiges Pestizid mit weit verbreiteten Gehirnanomalien bei Kindern in Verbindung gebracht

Das Insektizid Chlorpyrifos, das früher weit verbreitet zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt wurde, birgt erhebliche Gesundheitsrisiken. Eine neue US-Studie legt nahe, dass diese Risiken bereits vor der Geburt beginnen. Eine pränatale Exposition gegenüber Chlorpyrifos ist mit strukturellen Hirnabnormalitäten und verringerten Motorfunktionen bei Kindern und Jugendlichen verbunden. Eine höhere pränatale Exposition korrelierte mit größeren Abweichungen in Hirnstruktur, -funktion und -stoffwechsel. Die Forschung wies auch auf eine geringere Motorikgeschwindigkeit und Motorikprogrammierung bei exponierten Personen hin. Diese Ergebnisse liefern den ersten Beweis für weit verbreitete, lang anhaltende molekulare, zelluläre und metabolische Effekte im Gehirn durch dieses Pestizid. Solche Störungen wurden bemerkenswerterweise in weiten Teilen des Gehirngewebes beobachtet. Die EPA verbot 2001 den Einsatz von Chlorpyrifos in Wohngebieten. Dennoch wird das Pestizid weiterhin weltweit in der Landwirtschaft eingesetzt. Die Überwachung der Expositionswerte, insbesondere bei schwangeren Frauen in landwirtschaftlichen Gemeinschaften, ist von entscheidender Bedeutung, da Säuglinge weiterhin gefährdet sind.