Der Autor, ein Hühnerfarmer in dritter Generation, setzt sich für einen Wechsel von ökologischer Landwirtschaft zu regenerativer Landwirtschaft ein und betont deren Potenzial, die Bodengesundheit zu verbessern und die Grenzen der ökologischen Zertifizierung zu überwinden. Während er die Fortschritte der ökologischen Standards anerkennt, argumentiert der Autor, dass sie einen Fokus auf die langfristige Bodengesundheit vermissen lassen, ein entscheidender Faktor für das Wohlergehen des Agrarökosystems und des Planeten. Der Autor verwendet das Beispiel des abgeholzten Bodens im Central Valley Kaliforniens, um die Notwendigkeit eines umfassenderen Ansatzes in der Landwirtschaft zu unterstreichen.
Regenerative Landwirtschaftspraktiken wie Wechselweidewirtschaft, Ackerfruchtfolge und reduzierte Bodenbearbeitung zielen darauf ab, die Bodenstruktur und -fruchtbarkeit durch die Konzentration auf die Wiederherstellung des Bodens zu verbessern. Studien haben gezeigt, dass regenerative Methoden zu einem deutlich höheren Anteil an organischem Bodenmaterial und einer besseren Bodengesundheit im Vergleich zur konventionellen oder ökologischen Landwirtschaft führen. Der Autor weist darauf hin, dass regenerative Landwirtschaft über die bloße Beseitigung schädlicher Praktiken hinausgeht und aktiv an der Verbesserung der Bodengesundheit und -produktivität arbeitet.
Der Autor erkennt die Dominanz großer Konzerne in der Fleischindustrie und ihre Abhängigkeit von konventionellen Landwirtschaftspraktiken an, die zu Ernährungsunsicherheit und Umweltzerstörung beigetragen haben. Während sein Familienbetrieb sich für regenerative Praktiken einsetzt, betont der Autor die Notwendigkeit einer breiteren Übernahme dieser Prinzipien durch größere Unternehmen, um systemische Veränderungen zu erreichen.
Der Autor glaubt, dass sowohl ökologische als auch regenerative Landwirtschaft wichtige Schritte hin zu einem nachhaltigeren Ernährungssystem sind. Er setzt sich jedoch für einen neuen Standard ein, der verantwortungsvolle Praktiken der Landnutzung priorisiert, die von unabhängigen Dritten gemessen und überwacht werden. Dieser Standard würde die breitere Übernahme regenerativer Praktiken im Ernährungssystem fördern und Produzenten, Bauern und Verbraucher gleichermaßen zugutekommen. Der Autor ermutigt die weitere Unterstützung der ökologischen Landwirtschaft, während er gleichzeitig für einen umfassenderen Wechsel zur regenerativen Landwirtschaft eintritt.
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I’m a 4th-generation turkey farmer, and organic standards are simply not enough
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