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„Ihre Chemie machte einen ihrer Tode unvermeidlich“: Wie das Leben eines Milliardärspaares im Paradies tödlich endete

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Er machte Millionen an der Wall Street, zog mit seiner Frau in den Dschungel Costa Ricas … und wurde schließlich im Bett erschossen. Ein neuer Podcast erzählt die wilde Geschichte des US-Paares, dessen Traum zum Albtraum wurde. Der Tod von John Bender gab der Welt Rätsel auf. Bender, ein gutaussehender amerikanischer Millionär, zog zwei Jahre nach seiner Hochzeit mit seiner Frau Ann nach Costa Rica und begann mit dem Bau eines 2.000 Hektar großen Naturschutzgebiets, das sich um eine Villa auf einem Berggipfel mit weder Wänden noch Fenstern konzentrierte. Doch trotz des Umzugs in diese paradiesische Vision verschlechterte sich die psychische Gesundheit des Paares rapide, und im Januar 2010 starb Bender an einer Schusswunde am Kopf. Dank einer unwissenschaftlichen forensischen Untersuchung durch die costa-ricanischen Behörden bleibt der Täter unbekannt. Selbstmord ist eine Möglichkeit – John hatte in den Wochen zuvor E-Mails geschrieben, in denen er seinen Wunsch zu sterben äußerte –, aber die Tatsache, dass er in den Hinterkopf geschossen wurde, im Bett und mit Ohrstöpseln, lässt vermuten, dass Ann ihn erschossen haben könnte. In den folgenden Jahren wurde Ann Bender vom costa-ricanischen Justizsystem (das kein Verbot der Doppelbestrafung kennt) dreimal wegen Mordes angeklagt; davon wurde sie einmal verurteilt und zweimal freigesprochen.
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‘Their chemistry made one of their deaths inevitable’: how a billionaire couple’s life in paradise turned deadly
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