RSS Slashdot
Folgen
Luftverschmutzung kann verheerende Formen von Demenz verursachen, so eine neue Studie.
Feinstaubbelastung (PM2.5) steht im Zusammenhang mit der Entstehung von Lewy-Körperchen-Demenz, einer schweren neurodegenerativen Erkrankung. Forschungen deuten darauf hin, dass die Exposition gegenüber PM2.5 die Bildung toxischer Proteinansammlungen im Gehirn auslösen kann. Diese Proteinansammlungen, Kennzeichen der Lewy-Körperchen-Demenz, zerstören Nervenzellen und verursachen Hirnschäden. Wissenschaftler untersuchten Krankenakten von Millionen von US-Medicare-Patienten, um den Zusammenhang zu analysieren. Sie korrelierten die langfristige PM2.5-Exposition mit dem Risiko, an Lewy-Körperchen-Demenz zu erkranken.Die Wissenschaftler setzten auch Mäuse PM2.5-Verschmutzung aus, um die Mechanismen zu verstehen. Normale Mäuse, die der Verschmutzung ausgesetzt waren, erlitten Nervenzelltod und kognitiven Verfall. Genetisch veränderte Mäuse, die das Protein nicht produzierten, blieben weitgehend unbeeinflusst. Die Studie zeigte, dass PM2.5 die Bildung schädlicher Ansammlungen von Alpha-Synuclein vorantreibt. Diese Ergebnisse liefern überzeugende Beweise für die schädlichen Auswirkungen der Luftverschmutzung. Die Verbesserung der Luftqualität durch Reduzierung der Emissionen ist entscheidend für die Prävention dieser verheerenden Krankheit. Die Forschung wurde in der Fachzeitschrift Science veröffentlicht.