Projekt Elf hat einen Wettbewerb gestartet, bei dem 1 Bitcoin an denjenigen vergeben wird, der innerhalb eines Jahres den größten Teil eines Bitcoin-Schlüssels mit einem Quantencomputer knackt. Der „Q-Day-Preis“ zielt darauf ab, die Dringlichkeit der Bedrohung durch Quantencomputer für Bitcoin zu bewerten und langfristige quantensichere Lösungen zu erforschen. Über 6 Millionen Bitcoin im Wert von etwa 500 Milliarden Dollar sind potenziell gefährdet, wenn Quantencomputer Elliptische-Kurven-Kryptographie-Schlüssel brechen können. Die Teilnehmer müssen den Shor-Algorithmus auf einem Quantencomputer verwenden, ohne klassische Abkürzungen, um so viele Bits eines Bitcoin-Schlüssels wie möglich zu brechen. Das Knacken eines kleinen 3-Bit-Schlüssels wäre bereits bedeutend, da noch nie ein realer ECC-Schlüssel gebrochen wurde. Teilnehmern steht der Zugriff auf Quantencomputing-Plattformen wie Amazon Web Services und IBM zur Verfügung. Experten schätzen, dass etwa 2.000 logische Qubits benötigt werden, um einen 256-Bit-ECC-Schlüssel zu brechen, wobei aktuelle Systeme wie IBMs Heron und Googles Willow 156 bzw. 105 Qubits haben. Obwohl die Quantenbedrohung als real angesehen wird, glauben Bitcoin-Anhänger, dass genügend Zeit vorhanden ist, um quantensichere Lösungen zu implementieren, bevor eine ernsthafte Bedrohung entsteht. Jameson Lopp schlägt vor, dass es sich lohnt, über Änderungen an Bitcoin zu diskutieren, um sich gegen Quantencomputer zu schützen.
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Project 11 is offering 1 BTC to whoever cracks the longest Bitcoin key
