Puffer-Usability in einer komp... Notiz

Puffer-Usability in einer komplexen Welt: Wechselwirkungen zwischen makroprudentieller Regulierung und dem Abwicklungsrahmen

Die Arbeit untersucht die Beziehung zwischen den Aufsichts- und Abwicklungsrahmen der EU für Banken. Der Aufsichtsrahmen zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit von Banken und Sektoren durch Kapitalanforderungen und Puffer zu stärken. Der Abwicklungsrahmen priorisiert eine geordnete Abwicklung durch die Sicherstellung von Verlustabsorptionsfähigkeit und den Schutz öffentlicher Gelder. Überschneidungen in der Kapitalverwendung zwischen diesen Rahmenbedingungen beeinträchtigen die Wirksamkeit der Kapitalpuffer. Die Analyse zeigt, dass Überschneidungen im Aufsichtsrahmen die Nutzbarkeit der Puffer auf etwa 65-74 % verringern. Durch die Hinzufügung des Abwicklungsrahmens wird die Nutzbarkeit weiter auf durchschnittlich 40-50 % reduziert. Simulationen legen nahe, dass die Umsetzung von Basel III die Nutzbarkeit der Puffer deutlich verbessern würde. Die Arbeit untersucht Optionen zur Minimierung von Überschneidungen und bewertet die damit verbundenen Kompromisse. Die vollständige Einführung der Abwicklungsanforderungen im Jahr 2024 ist ein entscheidender Faktor. Die Bankkapitalziele und Bilanzanpassungen werden die zukünftige Nutzbarkeit der Puffer beeinflussen. Makroprudenzielle Behörden werden aufgrund dieser sich entwickelnden Dynamik vor Herausforderungen stehen. Die Forschung unterstreicht die Bedeutung einer effizienten Kapitalnutzung für die Finanzstabilität.