Ransomware-Erkennung und Wiederherstellung von Dateien für Google Drive im Beta-Status verfügbar
Google führt zwei neue Beta-Funktionen zur Bekämpfung von Ransomware-Angriffen auf PCs ein. Die Ransomware-Erkennung pausiert automatisch die Dateisynchronisierung auf Google Drive für Desktop, wenn bösartige Software identifiziert wird. Benutzer erhalten Benachrichtigungen, während Administratoren Warnungen in der Admin-Konsole sehen und E-Mail-Benachrichtigungen erhalten. Zusätzlich ermöglicht eine Dateiwiederherstellungsfunktion den Benutzern, einfach zu früheren Dateiversionen zurückzukehren, ohne Lösegeld zahlen zu müssen. Administratoren können diese Funktionen über die Google Workspace Admin-Konsole verwalten, wobei die Ransomware-Erkennung und die Dateiwiederherstellung standardmäßig aktiviert sind. Für die Ransomware-Erkennung müssen Administratoren sicherstellen, dass die Benutzer Drive für Desktop Version 114 oder höher installiert haben. Die Verfügbarkeit für Endbenutzer hängt von den Einstellungen des Administrators ab. Die Einstellungen der Admin-Konsole werden ab dem 30. September 2025 ausgerollt, und die Erkennungs- und Wiederherstellungsfunktionen werden schrittweise ab dem 14. Oktober 2025 verfügbar sein. Die Dateiwiederherstellung steht allen Google Workspace-Kunden und Benutzern persönlicher Google-Konten zur Verfügung. Die Ransomware-Erkennung ist für bestimmte Google Workspace-Editionen verfügbar, darunter Business Standard/Plus und verschiedene Enterprise- und Education-Stufen. Es werden Ressourcen für Administratoren und Endbenutzer bereitgestellt, um mehr über die Verwaltung und Nutzung dieser neuen Sicherheitstools zu erfahren.