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Roche's Fenebrutinib erzielt bei Menschen mit schubförmig remittierender Multipler Sklerose bis zu zwei Jahre lang eine nahezu vollständige Unterdrückung der Krankheitsaktivität und des Krankheitsverlaufs.
Roche gab positive 96-Wochen-Daten für Fenebrutinib bei schubförmig remittierender Multipler Sklerose (RMS) bekannt. Die offene Erweiterungsstudie zeigte eine sehr niedrige annualisierte Schubrate und kein Fortschreiten der Behinderung bei den Patienten. MRT-Scans zeigten eine unterdrückte Gehirnerkrankungsaktivität ohne neue aktive Läsionen. Das Sicherheitsprofil blieb im Einklang mit früheren Daten und zeigte hauptsächlich leichte unerwünschte Ereignisse. Drei Phase-III-Studien laufen derzeit, mit Ergebnissen, die bis Ende 2025 erwartet werden. Fenebrutinib ist ein neuartiger, reversibler Bruton-Tyrosinkinase-(BTK)-Inhibitor. Es zielt sowohl auf die B-Zell- als auch auf die Mikroglia-Aktivierung ab und könnte somit das Fortschreiten der Behinderung adressieren. Das Phase-III-Programm umfasst Studien sowohl für RMS als auch für primär progrediente Multiple Sklerose (PPMS). Über 2700 Patienten haben an klinischen Studien mit Fenebrutinib bei verschiedenen Erkrankungen teilgenommen. Roche hat sich zum Ziel gesetzt, innovative Behandlungen für neurologische Erkrankungen zu entwickeln.