Verluste durch Übergangsrisike... Notiz

Verluste durch Übergangsrisiken allein unwahrscheinlich, um die Finanzstabilität der EU zu gefährden, zeigt der Klima-Stresstest 'Fit-For-55'

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (EAS), zusammen mit der Europäischen Zentralbank (EZB), haben eine "Fit-For-55"-Klimaszenarioanalyse durchgeführt, um den Auswirkungen der EU-Grünen Transformation auf das Finanzsystem der EU zu beurteilen. Die Analyse verwendete drei Szenarien, darunter ein Baseline-Szenario und zwei ungünstige Szenarien mit "Run-on-Brown"-Schocks, bei denen Anleger sich von kohlenstoffintensiven Unternehmen trennen. Die Übergangsrisiken allein gelten als unwahrscheinlich, um die Finanzstabilität zu gefährden, aber kombiniert mit makroökonomischen Schocks erhöhen sie die Verluste für Finanzinstitutionen erheblich. Die Studie verwendete Top-Down-Modelle, um sowohl direkte als auch indirekte Auswirkungen auf die Banken-, Versicherungs-, Pensions- und Investmentfondssektoren zu beurteilen. Die Ergebnisse zeigen begrenzte Verluste unter dem "Run-on-Brown"-Szenario allein, aber erheblich höhere Verluste, wenn sie mit ungünstigen makroökonomischen Bedingungen kombiniert werden. Die Erstverluste lagen zwischen 5,2% und 6,7% im ersten ungünstigen Szenario und stiegen auf 10,9% bis 21,5% im zweiten. Die Zweitverluste haben den größten Einfluss auf Investmentfonds. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit einer koordinierten Politik und umfassenden Klimarisikomanagement durch Finanzinstitutionen. Die gemeinsame Anstrengung zielt darauf ab, politische Entscheidungen zu informieren, um den Grünen Übergang zu unterstützen, während Risiken für das Finanzsystem minimiert werden. Die Analyse, obwohl innovativ, erkennt signifikante Unsicherheiten aufgrund methodologischer und datenbezogener Limitationen an.