Hannah, 44, und Sean, 61, lernten sich 2012 kennen, als sie Patienten im Cassel-Krankenhaus in London waren. Nach einer langsam entwickelnden Beziehung sind sie jetzt glücklich verheiratet.
Als Hannah 2007 in psychiatrische Behandlung kam, brach ihre Welt zusammen. Obwohl sie in der Vergangenheit an Depressionen gelitten hatte, sagt sie, dass sie die Schwere ihrer Situation lange Zeit geleugnet habe. „Ich wuchs in einem sehr religiösen Haushalt auf und betrachtete es immer als schändlich, krank zu sein. Aber nach mehreren schweren Selbstverletzungen kam es zum Höhepunkt und ich musste meinen Job als HIV-Schwester aufgeben.“ Ein Jahr später wurde bei ihr eine emotionale Instabilitätsstörung (auch bekannt als Borderline-Persönlichkeitsstörung) diagnostiziert. In den folgenden Jahren war sie, wie sie sagt, ständig im Krankenhaus, „wie ein Karussell“.
Als sie 2012 im Cassel-Krankenhaus in Richmond, London, ankam, war es ein letzter Ausweg nach mehreren Selbstmordversuchen. „Nichts hatte funktioniert und es war ein letzter Ausweg“, sagt sie. „Ich wurde für eine psychodynamische Therapie überwiesen, eine ganzheitliche Therapie, die Patienten ermutigt, sich ihrer Emotionen bewusster zu werden.“ Die Behandlung kombinierte Einzel- und Gruppentherapien und Aktivitäten, bei denen Patienten einander bei ihrer Genesung in einer therapeutischen Gemeinschaft unterstützen.
theguardian.com
How we met: ‘On a group holiday we realised we had feelings for each other’
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