Wir stellen vor: Charlie's Place
Charlie Fitzgerald war ein berüchtigter und trotziges Unternehmer, der während der Jim-Crow-Ära in Myrtle Beach, South Carolina, einen integrierten Nachtclub besaß. Er brach mutig rassistische Barrieren, indem er legendäre Musiker wie Little Richard und Duke Ellington engagierte und schwarzen und weißen Gästen erlaubte, gemeinsam zu tanzen. Diese beispiellose Integration in Charlie's Place widersprach der strengen Rassentrennung, die anderswo herrschte. Die Popularität des Clubs wurde durch den ansteckenden Rhythmus schwarzer Musik angetrieben, der weiße Zuschauer in ihren Bann zog und begann, die Gemeinschaft zu transformieren. Fitzgerald baute auch ein Geschäftsimperium auf, das ein Hotel und ein Taxiunternehmen umfasste, und lieh sogar weißen Einzelpersonen Geld, um seinen Einfluss zu erweitern. Sein Erfolg und seine Trotzigkeit machten ihn jedoch zu einem Ziel. Bevor er Charlie Fitzgerald wurde, war er als Lucious Rucker bekannt, ein Mann, der in Geheimnis gehüllt war. Ein entscheidendes und gewalttätiges Ereignis am 26. August 1950 veränderte Myrtle Beach grundlegend und hatte Auswirkungen auf Charlie und die gesamte Südregion. Dieses Ereignis wird als dunkle Schandflecke in der lokalen Geschichte erinnert. Die Geschichte von Charlie's Place wird in einer Podcast-Serie erzählt.