Wissenschaftler decken Wildfire-Paradoxon auf, das 440 Millionen Menschen in Gefahr bringt
Eine massive globale Studie hat einen bemerkenswerten Widerspruch aufgedeckt: Obwohl die insgesamt verbrannte Fläche seit 2002 um mehr als ein Viertel gesunken ist, ist die menschliche Exposition gegenüber Waldbränden sprunghaft angestiegen. Afrika ist mit erstaunlichen 85 % dieser Expositionen betroffen, während Kalifornien trotz seines relativ geringen Anteils an verbrannter Fläche als extremer Hotspot hervorsticht. Der Klimawandel befeuert intensivere Feuerwetterlagen, das Bevölkerungswachstum drängt Gemeinden in brandgefährdete Landschaften, und die Überschneidung zwischen Menschen und Flammen wird immer gefährlicher.