Diese Geschichte von der sexuellen Erweckung eines Jungen, als ein Stadtjunge in die Stadt zieht, wirft eigene Fragen auf, indem sie es ablehnt, Sexualität zu problematisieren.
Hier ist ein Film aus Belgien über junge queere Liebe, der oberflächlich betrachtet eine offensichtliche Ähnlichkeit mit Lukas Dhonts kürzlichem, intensivem Drama Close aufweist. Aber trotz allem, was dieser Film zeigt - eine wohl erfrischende und vielleicht sogar radikale Weigerung, die zentrale Beziehung zu problematisieren - wirkt er im Vergleich recht oberflächlich.
Elias (Lou Goossens) ist ein Teenager in ländlichen Belgien, der scheinbar mit Valerie (Saar Rogiers), einem Mädchen aus seiner Schule, zusammen ist. Sein Großvater ist Bauer in der Nähe, sein Vater Komponist kitschiger, aber erfolgreicher Popsongs. Elias ist still erstaunt, als ein gutaussehender Junge in seinem Alter nebenan einzieht, gerade aus Brüssel gekommen; das ist Alexander (Marius De Saeger). Sie freunden sich an; Alexander geht ganz gelassen und offen mit seiner Homosexualität um, und dann werden sie mehr als Freunde. Sie müssen mit homophoben Anfeindungen in der Schule fertig werden, und Elias' verlassene Freundin muss mit ihren eigenen Gefühlen von Wut und Ablehnung umgehen.
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Young Hearts review – arrival of dishy teen neighbour sparks queer first love story
