Zeitlich veränderliche Agglome... Notiz

Zeitlich veränderliche Agglomerationsökonomien und aggregiertes Lohnwachstum

Wir untersuchen, wie sich Agglomerationsökonomien auf die Arbeitsentgelte in Frankreich über vierzig Jahre hinweg ausgewirkt haben. Zunächst definieren wir Städte dynamisch, um ihre sich ändernden Ausdehnungen zu berücksichtigen. Unsere Ergebnisse zeigen, dass das aggregierte Lohnwachstum hauptsächlich von Wachstum in größeren Städten getrieben wird, anstatt von kleineren Städten oder Bevölkerungsschichten zwischen Städten. Wir schätzen individuelle Löhne, indem wir zeitlich variable städtische und individuelle Fixeffekte einbeziehen, und analysieren, wie städtische Merkmale (Beschäftigungsdichte, Fläche und Marktzugang) und ihre Renditen sich auf die Lohnentwicklung auswirken. Änderungen der Werte dieser Merkmale haben minimalen Einfluss, aber Änderungen ihrer Renditen beeinflussen Löhne erheblich, mit bemerkenswerter Variation zwischen Städten. Insgesamt spiegelt das aggregierte Lohnwachstum in Frankreich größere Renditen für größere Stadtgrößen wider. Unser Modell, das den Einfluss von Agglomerationsökonomien auf die Stadtgröße und -bevölkerung berücksichtigt, suggeriert, dass Änderungen der Renditen nicht ausreichend sind, um Bevölkerungs- oder Flächenänderungen zu beeinflussen, um das aggregierte Arbeitsentgelt zu beeinträchtigen, was unsere empirischen Befunde unterstützt.